Chaoskaddy

Wo ich bin herrscht Chaos

7 Tage ohne Onlinegames – 2. Tag

Hoch die Hände, Wochenende! Endlich kann ich entspannen und all die Aufgaben machen, die ich seit ein paar Tagen habe liegen gelassen. HA! Denkt ihr euch sicher, nun kommt es raus, sie vernachlässigt doch ihre Pflichten.

LoL, nope. Es sind hauptsächlich Aufgaben, die man in Onlinerollenspiele erfüllen kann. Hier etwas sammeln, dort etwas bauen, da die Gegner aufhalten. So kann man schon den einen oder anderen Samstag herumbekommen. Doch nachdem ich geschaut habe, dass alle Votes bei meinem Lieblingsminecraft-Server durch sind, mache ich den PC wieder aus und kümmere mich um die Recherche rund um das Thema Onlinespielsucht.

Wow, ganz schön viel Input. Während ich den Schreibtisch aufräume, lasse ich den Fluß an Informationen auf mich wirken. Fakt ist, dass 2019 die WHO die Online-Spielsucht als Krankheit anerkannt und in ihren Diagnosekatalog aufgenommen hat. So findet man diese in der Klassifikation nach ICD-10 unter 6C51.

Laut eines Testes der Seite ins-Netz-gehen.de bin ich selbst gefährdet. Dazu muss ich sagen, dass der Test auf Schüler ab 12 Jahren ausgerichtet ist. In der Auswertung des Testes gibtg es auch eine Empfehlung, wie ich mit dem Thema umzugehen habe und was ich besser machen sollte: Ich solle mir Unternehmungen im „echten Leben“ suchen und das machen was mir Spaß mache. Doch genau DA, so finde ich, ist der Knackpunkt. Und da finde ich es egal, ob der Test auf 12-jährige oder Erwachsene zugeschnitten ist. Was ist, wenn Du einfach nicht die finanziellen Möglichkeiten hast, das zu machen. Egal, was man im „echten Leben“ – diesen Begriff, auch wenn er in Anführungszeichen gesetzt ist, finde ich irritierend und lehne ihn ab – machen will, es kostet Geld. Und wenn Du überlegst, ob Du lieber als Schüler Schulunterlagen oder andere Sachen brauchst, weil Du sie von Deinem Taschengeld bezahlen musst oder als Erwachsener, wie ich von ALG II lebst. Wenn dann noch eine Krankheit, wie Depression hinzukommt, muss einfach das ganze Thema differentierter gesehen werden. Zumindest ist DAS meine persönliche Meinung.
Denn die folgenden Kriterien, von denen für über 12 Monate erfüllt sein müssen, passen auch auf andere Erkrankugen hin:

  1. Gedankliche Eingenommenheit
  2. Entzugssymptome
  3. Toleranzentwicklung
  4. Fehlende Kontrolle
  5. Interessenverlust
  6. Weitere Nutzung trotz auftauchender Probleme
  7. Vertuschen
  8. Flucht
  9. Schwerwiegende Folgen

Sowohl im Beitrag der Tagesschau.de als auch beim Eintrag von Wikipedia zu diesem Thema sind sich viele einig. Es ist und bleibt ein zweischneidiges Schwert. Ich für meinen Teil werde mich mal vom TV berieseln lassen, denn ausgeliehene Bücher sind auch nach insgesamt 15 Seiten noch immer nicht so mein Geschmack; sie kommen also wieder zurück in die Bibiliothek.

Quellen:
Online-Spielesucht als Krankheit anerkannt – Tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/ausland/online-spielsucht-krankheit-101.html
Computerspielabhängigkeit – Wikipedia.de: https://de.wikipedia.org/wiki/Computerspielabh%C3%A4ngigkeit
Teste Dich | ins Netz gehen: https://www.ins-netz-gehen.de/check-dich-selbst/bin-ich-suechtig

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dasKaddy
Thronsitzerin von Flauchistan & Chaoscastle ? Besitzerin der #Einhornarmee ? #pansexuell ? #notjustsad ? #Strebärin ? Ex-Nichtraucherin ? #fürdieAllianz Twitter


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